GloveNet
„Vernetzter Sensor-Schutzhandschuh für den Feuerwehreinsatz“
Mehr als 200.000mal im Jahr rücken deutsche Feuerwehren aus, um ein Feuer zu löschen. Brandbekämpfung zählt zu den gefährlichsten Aufgaben der Feuerwehr. Die Einsatzbedingungen an einem Brandort sind oft schwierig und bedeuten eine starke Belastung der Einsatzkräfte. Trotz guter Ausbildung und Ausrüstung kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen und sogar zu Todesfällen.
Im Rahmen dieses Projektes werden Technologien zum Aufbau eines autonomen Kommunikationsnetzes mit Sensor- und Funkschnittstellenintegration in der Schutzbekleidung entwickelt und qualifiziert. Im Fokus der vorgeschlagenen Applikation steht eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Personenschutz im Gefährdungsbereich Rettungsdienste/Feuerwehr. Die vorgeschlagene Applikation bezieht die in der Ausschreibung genannten Bereiche Mikrosysteme, Kommunikationsnetze und Softwaresysteme mit ein.
Das Projekt soll für den Feuerwehreinsatz intelligente Schutzhandschuhe entwickeln, die drahtlos ein Sensornetz bilden. In die Handschuhe sind Sensoren integriert, die wichtige Daten über die aktuellen Umgebungsbedingungen und über den Feuerwehrmann liefern. Diese Daten können unter den schwierigen Übertragungsbedingungen im Brandfall (Löschschaum, Abschirmung durch Wände) besonders gut und sicher in einem Adoc-Netz von Knoten zu Knoten zur Einsatzleitung vor Ort gesendet werden.
Kerndaten des Projekts
| Projektbeginn: | 01. März 2009 |
| Laufzeit: | 2,5 Jahre |
| Projektvolumen: | ca. 1,44 Mio. Euro |
| Projektpartner: | Universität Bremen, Würth Elektronik GmbH, Binder Elektronik GmbH, W+R GmbH |
| Unterauftragnehmer: | Feuerwehr Reutlingen |
Förderung
Gefördert im Programm "KMU-Innovativ" im IKT-Bereich "Elektronik und Mikrosysteme" durch


